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	<title>Politik Sicherheit Interessen</title>
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	<description>Politik ist die Kunst des Möglichen</description>
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		<title>Die Kürzung der Solarsubventionen &#8211; Das Für und Wider</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 19:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Geldanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erzeugung von grüner Energie ist ein Erfordernis unserer modernen Gesellschaft. Möglichkeiten gibt es viele. Solarenergie ist eine von vielen erneuerbaren Energien. Der politische Wille und hohe Subventionen haben die Entwicklung und Nutzung der Solarenergie weit voran gebracht. Mit der Kürzung dieser Subventionen sind Einschnitte im weiteren Vorwärtskommen unausweichlich. Die Frage, die sich daraus stellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_7489267_XS-300x199.jpg" alt="Wie sinnvoll ist die Kürzung der Solarsubventionen?" title="Solarstrom vor dem Untergang?" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-133" /><strong>Die Erzeugung von grüner Energie ist ein Erfordernis unserer modernen Gesellschaft. Möglichkeiten gibt es viele. Solarenergie ist eine von vielen erneuerbaren Energien. Der politische Wille und hohe Subventionen haben die Entwicklung und Nutzung der Solarenergie weit voran gebracht. Mit der Kürzung dieser Subventionen sind Einschnitte im weiteren Vorwärtskommen unausweichlich. Die Frage, die sich daraus stellt, lautet: Ist Solarstrom noch <a href="http://www.thomas-lloyd.de/loesungen/privatkunden-und-familien/oekonomisch-nachhaltige-kapitalanlagen/uebersicht/" class="liexternal">eine ökologische Geldanlage</a>?</strong></p>
<p><span id="more-132"></span></p>
<h2>Warum sollte die Subvention bestehen bleiben?</h2>
<p>Viele Hersteller, die in die Entwicklung der Solarenergie hohe Investitionen getätigt haben, registrieren mit großer Sorge den Rückgang der Nachfrage. Für private und unternehmerische Investoren ist natürlich die Rendite das hauptsächliche Ziel. Jedoch kann wegen der geringeren Einspeisevergütung kaum noch kostendeckend eine hochmoderne Anlage errichtet werden. Diese Berechnungen schrecken den Investor ab; und zwar unabhängig davon ob er nun lediglich sein Warmwasser in seinem kleinen Eigenheim bereiten will oder die Dächer seiner Werkhallen mit einer großen Anlage ausstatten möchte. Dieser Rückgang der Nachfrage hat auch schon erste Opfer gefordert. Mehrere Produktionsstandorte stehen vor der Schließung und die Menschen vor ihrem Jobverlust.</p>
<h2>Warum muss die Subvention gekürzt werden?</h2>
<p>Durch eine verpflichtende Abnahme der durch Solaranlagen erzeugten Energie haben viele große Stromversorger ihre Tarife erhöht. Die Berechtigung und die Richtigkeit dieser Begründung sei einmal dahin gestellt. Fakt ist, dass die Strompreise in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Hohe Investitionen werden natürlich auf den Verbraucher umgelegt. Bezweifelt wird die Effizienz des Solarstroms im Vergleich mit anderen erneuerbaren Energien. Hohe Subventionen in Solaranlagen schränken die Weiterentwicklung der effizienteren und effektiveren Energiegewinnung ein. Prioritäten müssen klar gesetzt werden. Das hat derzeit zur Folge, dass die Windenergie sich zur ökologischen Geldanlage Nummer eins entwickelt hat. Die Blockade, die durch die hohen Subventionen aufgebaut wurde, verhinderte die weitere Entwicklung von Photovoltaik und Windkraft.</p>
<h2>Ist die Solarenergie noch eine ökologische Geldanlage?</h2>
<p>Grundsätzlich ist eine Investition in ökologische Energiegewinnung immer lohnend. Auch die Solarbranche wird umdenken und in die Entwicklung von effektiveren und leistungsstärkeren Produkten investieren. Subventionen, wie sie es bisher gegeben hat, haben den Prozess angeschoben, aber auch Bequemlichkeit aufkommen lassen. Nun ist wieder die deutsche Tugend gefragt, nämlich Neues zu entwickeln und dadurch auch der Solarbranche eine positive Zukunft zu garantieren.</p>
<p>Bild von: Thaut Images &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Ist E-Government unsere Zukunft?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 10:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff E-Government heißt übersetzt E-Regierung. Darunter kann man sich bereits einiges vorstellen. Das E wird inzwischen bei vielen Worten einfach davor gesetzt und drückt aus, dass diese Tätigkeit elektronisch erledigt wird. E-Government steht für die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen, die eine verwaltungstechnische Bedeutung haben. So werden in der Zukunft viele Informationen und Transaktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-29" title="Foto: Daniel Fleck - Fotolia" src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/03/Internet-Weltweit-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /><strong>Der Begriff E-Government heißt übersetzt E-Regierung. Darunter kann man sich bereits einiges vorstellen. Das E wird inzwischen bei vielen Worten einfach davor gesetzt und drückt aus, dass diese Tätigkeit elektronisch erledigt wird. E-Government steht für die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen, die eine verwaltungstechnische Bedeutung haben. So werden in der Zukunft viele Informationen und Transaktionen zwischen staatlichen Institutionen, Bürgern und Unternehmen auf elektronischem Wege ablaufen. Das spart Geld und Zeit und steht am Ende für ein effektiveres Arbeiten. </strong><span id="more-28"></span></p>
<h2>Rahmenbedingungen</h2>
<p>Die Rahmenbedingungen für das E-Government sind in Deutschland derzeit noch etwas erschwert. Das Gros der Bürger tut sich schwer damit, das E-Government zu akzeptieren. Zudem sind die technischen Voraussetzungen nicht überall gleich gut. Es fehlt sowohl an Hard- und Software wie an flächendeckenden Netzzugängen. Weiterhin ist die Nutzung des E-Government bisher noch an bestimmte Zielgruppen gekoppelt. Hauptsächlich wird das E-Government von Personen verwendet, die sich täglich im Internet bewegen und mit diesem Medium umgehen können. Der Wohnort, das Einkommen, die Bildung und das Alter der Menschen spielen bei der Nutzung des E-Governments eine große Rolle und es sind teilweise gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen zu bemerken. Auch die Organisation des E-Governments befindet sich noch in den Kinderschuhen. Die Aufbau- und Ablauforganisation muss in den Verwaltungen entsprechend angepasst werden. Und nicht zuletzt müssen die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, die das E-Government in vollem Umfang in Deutschland möglich machen. Die Vorschriften zu Form und Datenschutz sowie das in Deutschland geltende Dienstrecht machen momentan das E-Government nur eingeschränkt nutzbar.</p>
<h2>Wirtschaftlichkeit</h2>
<p>Große Probleme macht ebenfalls die Wirtschaftlichkeit des E-Government. Diese konnte bis dato nicht ermittelt werden. Eine Analyse der Wirtschaftlichkeit liegt nicht vor. Es herrscht lediglich Einigkeit darüber, dass die Wirtschaftlichkeit bisher nur von 13 Prozent der Kommunen systematisch ermittelt wurde. Das reicht für ein eindeutiges Ergebnis lange nicht aus. Über allem steht allerdings der Slogan auf Bundesebene „E-Government 2.0 – das Programm des Bundes – effizient – sicher – vernetzt“.<br />
Das E-Government hat eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Die Vorteile zeigen sich hauptsächlich für den Bürger in der EU. Durch die Einführung des E-Governments hat dieser die Möglichkeit, wesentlich schneller mit allen Institutionen innerhalb der EU in Kontakt zu treten. Es gibt keine Öffnungszeiten mehr, man muss nicht persönlich vorsprechen, man verkürzt die Wege ungemein. Weiterhin eröffnen sich neue Interaktions- und Kommunikationswege. Die effektivere Arbeit der Behörden durch das E-Government bringt ein großes Einsparpotential mit sich. Viele Abläufe könnten automatisiert werden. Für die Behörden bedeutet dies Einsparung an Zeit, an Arbeitskräften und somit an Geld.</p>
<h2>Datenschutz</h2>
<p>Die Nachteile des E-Governments sind für die Bürger eindeutig im Datenschutz zu sehen. Der Begriff gläserner Mensch wird in diesem Zusammenhang sehr gern gebraucht. Außerdem würde es an Persönlichkeit mangeln. Es würde keine persönliche Absprache zwischen Bürger und Behörden mehr stattfinden.  Für die Behörden liegen die Nachteile von E-Government im erhöhten Sicherheitsaufwand. Allein der Datenschutz würde immense Kosten produzieren. Dazu würde sich eine Abhängigkeit vom verwendeten System ergeben. Das E-Government beschäftigt die Wissenschaft und Forschung sehr. Es ist ein Bereich der Verwaltungsinformatik. Hier wird sich in der Hauptsache mit der Entwicklung von Softwarelösungen für das E-Government befasst.</p>
<p>Foto: Daniel Fleck &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Was ist eigentlich Demokratie?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 10:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regierungsformen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben in einer Demokratie. Das weiß in Deutschland eigentlich jeder. Geht es aber um die Definition des Begriffes Demokratie, dann sieht es schon anders aus. Wie war das noch mal? Gelernt haben wir das in der Schule, aber das ist bei vielen lange her. Demokratie setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort für Volk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/03/berlin-bundestag-300x199.jpg" alt="" title="Foto: ewolff - Fotolia.com" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-26" /><strong>Wir leben in einer Demokratie. Das weiß in Deutschland eigentlich jeder. Geht es aber um die Definition des Begriffes Demokratie, dann sieht es schon anders aus. Wie war das noch mal? Gelernt haben wir das in der Schule, aber das ist bei vielen lange her. Demokratie setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort für Volk und aus dem griechischen Wort für Herrschaft, eine Volksherrschaft also. </strong><span id="more-25"></span></p>
<h2>Ursprünge</h2>
<p>Doch wie wird die Demokratie in die Tat umgesetzt? Was hat sie für eine Geschichte? Und ist sie auf der ganzen Welt populär? In Deutschland hat die Demokratie zu Beginn des 20. Jahrhunderts Einzug gehalten. Die Weimarer Republik war die erste demokratische Staatsform in Deutschland. Die Wurzeln der Demokratie reichen allerdings viel weiter in die Vergangenheit zurück. Bereits in der Antike waren Ansätze der Demokratie zu verzeichnen. Aber nicht jeder Bürger hatte zu der Zeit ein Recht auf Mitbestimmung. Nur ausgewählte Personengruppen durften zur Demokratie beitragen. Es waren hauptsächlich die freien Bürger, denen dieses Privileg zustand. Somit waren Sklaven, Frauen und Ausländer aus der Demokratie in der Antike ausgeschlossen. Die antike Attische Demokratie im alten Griechenland wird als erste Verwirklichung einer Demokratie angesehen. Danach konnten alle männlichen Vollbürger, die über 20 Jahre alt waren, bei der Regierung von Athen mitbestimmen. Das waren zwischen 30.000 und 40.000 Menschen. Sie hatten unter anderem bei Entscheidungen über Krieg und Frieden ein Wörtchen mitzureden. </p>
<h2>Ewigkeitsklausel</h2>
<p>Im Mittelalter und der Neuzeit waren in vielen Regionen Europas Ansätze von Demokratie zu finden. Wie bereits oben erwähnt war die erste Demokratie in Deutschland die Weimarer Republik. Diese wurde durch Hitler allerdings wieder durch die totalitäre Diktatur abgelöst. 1949 wurde durch die Gründung der Bundesrepublik Deutschland zumindest in diesem Teil Deutschlands die Demokratie wieder eingeführt und durch die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz verankert. Das Staatsgebiet der ehemaligen DDR wurde erst durch die Wiedervereinigung im Jahre 1990 Teil der demokratischen Bundesrepublik. Demokratie ist nicht gleich Demokratie. Es werden mehrere Formen unterschieden. Die direkte Demokratie ermöglicht es dem Volk, in Form von Abstimmungen direkt und unmittelbar am Geschehen teilzunehmen. Die direkte Demokratie ist heute kaum mehr zu finden, da sie sich in der Politik nicht bewährt hat. Am ehesten reicht die Demokratie in der Schweiz an die direkte Demokratie heran.</p>
<h2>Formen</h2>
<p>Bei der repräsentativen Demokratie werden vom Volk für einen bestimmten Zeitraum Vertreter gewählt. Diese Demokratie hat sich in vielen Ländern etabliert. Die Vertreter des Volkes werden in die verschiedensten Bereiche eingesetzt und mit der Machtausübung durch die Stimme des Volkes befugt.  Die dritte Variante der Demokratie ist die Demarchie. Sie unterscheidet sich von der vorgenannten Form dadurch, dass die Vertreter des Volkes nicht gewählt, sondern durch eine Zufallsauswahl bestimmt werden. Die Demarchie ist so etwas wie eine Übergangsform zwischen repräsentativer Demokratie und direkter Demokratie. In der Gegenwart ist es schwierig, sich treu an eine Form der Demokratie zu halten, deshalb wird vermehrt auf Mischformen gesetzt. Hier wäre zum Beispiel die plebiszitäre Demokratie zu nennen. Sie ist die Demokratieform, die sich weitestgehend durchgesetzt hat. Personal- und Sachentscheidungen werden vom Volk getroffen. Die Demokratie findet sich nicht nur bei Staaten, ebenfalls weisen viele Kirchen demokratische Strukturen auf. </p>
<p>Foto: ewolff &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Das Wesen der Diktatur</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 10:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regierungsformen]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diktatur ist eine Regierungsform. Der Begriff Diktatur leitet sich von dem lateinischen Wort dictatura ab. In der Diktatur gibt es entweder eine einzelne Person, die die absolute Macht ausübt – der Diktator – oder eine Gruppe von Menschen, die die Macht ausüben. Hierunter fallen zum Beispiel Parteien, Familienclans und Militärjunta. Die Machtbefugnisse sind in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/03/havanna-300x198.jpg" alt="" title="Foto: Jeff - Fotolia.com" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Die Diktatur ist eine Regierungsform. Der Begriff Diktatur leitet sich von dem lateinischen Wort dictatura ab. In der Diktatur gibt es entweder eine einzelne Person, die die absolute Macht ausübt – der Diktator – oder eine Gruppe von Menschen, die die Macht ausüben. Hierunter fallen zum Beispiel Parteien, Familienclans und Militärjunta. Die Machtbefugnisse sind in der Diktatur für den bzw. die Machtinhaber in keiner Weise eingeschränkt. </strong><span id="more-22"></span></p>
<h2>Abgrenzung</h2>
<p>Scharf muss die Diktatur zu anderen Regierungsformen abgegrenzt werden, wo ebenfalls nur ein Machtinhaber an der Spitze sitzt. Die Monarchie ist eine solche Regierungsform, sie unterscheidet sich allerdings extrem von der Diktatur.  Es gibt wesentliche Merkmale, die darauf hinweisen, dass es sich um eine Diktatur handelt. So wird der Diktator nicht durch freie Wahlen ermittelt, sondern er ergreift aus eigener Kraft die Macht. Wird gegen die Legitimität einer Regierung verstoßen, befindet sich ein solcher Staat häufig auf dem Weg zur Diktatur. Im letzten Jahrhundert war die Weltbevölkerung sehr oft Zeuge von der Gründung und anschließenden Herrschaft einer Diktatur. Das bekannteste Beispiel eines Diktators stellt Adolf Hitler dar. Aber auch Napoleon war ein Diktator, ebenso wie General Franco in Spanien und Salazar in Portugal. Nach 1945 konnte man ferner in der Türkei immer wieder beobachten, dass die dort herrschende Demokratie zu kippen drohte und durch die übermächtige Präsenz des Militärs der Weg zur Diktatur nicht mehr weit war. Als Grundsatz gilt: Kann in einem Staat Legitimität beobachtet werden, dann ist die Regierungsform keine Diktatur.</p>
<h2Gewaltenteilung></h2>
<p>Eine Gewaltenteilung gibt es in der Diktatur nicht. Alles unter diesen Begriff fallende wird durch den Diktator ausgeübt oder kontrolliert. Militär, Justiz und Polizei unterliegen der alleinigen Kontrolle des Diktators. Ebenso ist es bei der Gesetzgebung. Ein Gesetz tritt nur in Kraft, wurde es vom Diktator gebilligt. Auch wichtige wirtschaftliche Zweige werden in der Diktatur durch den Machtinhaber überwacht. Die Medien sind Werkzeuge, die den Diktator bei seiner Machtausübung unterstützen.<br />
Die Diktatur wird in sich noch einmal in zwei verschiedene Bereiche unterteilt. Bis zum 20. Jahrhundert gab es nur eine Art und das war die autoritäre Diktatur. In dieser blieben gewisse Freiräume für den Einzelnen erhalten, es wurde lediglich die Anpassung und Befürwortung der Politik verlangt. Im 20. Jahrhundert bildete sich die totalitäre Diktatur heraus. Der Nationalsozialismus ist einer der typischen Vertreter der totalitären Diktatur. Das ganze Leben spielte sich für die Menschen im Rahmen der Politik ab. Es wurde keine andere Gesinnung geduldet, persönliche Freiräume gab es nicht mehr. Das Leben des Einzelnen war ein Leben für die Diktatur und das mit völliger Hingabe. </p>
<h2>Keine Rechte</h2>
<p>In der Diktatur existieren Rechte für den Einzelnen nicht. Die Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte ist eines der Merkmale der Diktatur. Die Justiz wird ohne Rechtsstaatlichkeit ausgeübt. Eine Meinungs- und Pressefreiheit existiert nicht. Ein Recht auf freie Wahlen ist ebenso nicht vorhanden. Finden Wahlen dennoch statt, werden sie zugunsten der Diktatur manipuliert. Um politische Gegner der Diktatur ausfindig zu machen, gibt es zumeist eine Geheimpolizei. In der totalitären Diktatur kommt weiterhin die Propaganda hinzu. Zudem wird das Volk völlig unterdrückt und zur Unterordnung gezwungen. Terror ist in der totalitären Diktatur an der Tagesordnung. </p>
<p>Foto: Jeff &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die Staatsform des Kommunismus</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regierungsformen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kommunismus ist wohl der grundlegende Ausdruck für die gemeinsame Herrschaft. Der Kommunismus steht für eine klassenlose Gesellschaft, in welcher alle zusammen Entscheidungen treffen. Viele bekannte Menschen beschäftigten sich mit den Lehren des Kommunismus und strebten eine dementsprechende Staatsform an. Die in einem Atemzug mit dem Kommunismus genannten Namen sind in der Hauptsache Karl Marx [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/03/berlin-denkmal-marx-engels-300x225.jpg" alt="" title="Foto: York - Fotolia.com" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Der Kommunismus ist wohl der grundlegende Ausdruck für die gemeinsame Herrschaft. Der Kommunismus steht für eine klassenlose Gesellschaft, in welcher alle zusammen Entscheidungen treffen. Viele bekannte Menschen beschäftigten sich mit den Lehren des Kommunismus und strebten eine dementsprechende Staatsform an. Die in einem Atemzug mit dem Kommunismus genannten Namen sind in der Hauptsache Karl Marx und Friedrich Engels. </strong><span id="more-19"></span></p>
<h2>Marx und Engels</h2>
<p>Nach diesen beiden Verfechtern des Kommunismus ist für dessen Entstehen unbedingt der Kapitalismus erforderlich. Aus diesem heraus würde sich nach Marx und Engels der Kommunismus entwickeln. Das geschieht dadurch, dass die Kapitalisten durch die Arbeiter enteignet werden und eine zentrale Planwirtschaft eingeführt wird. Die Einteilung der Klassen hebt sich bei dieser Entwicklung nach und nach auf und am Ende ist der Kapitalismus einfach ausgestorben. Soweit zumindest war die Theorie von Marx und Engels. Der Name Kommunismus stammt aus dem 19. Jahrhundert. Er wird abgeleitet aus dem Lateinischen communis für gemeinsam. Kommunismus steht für eine freie und sozial gerechte Gesellschaft. Hauptsächlich wurde der Begriff Kommunismus von der unterdrückten Arbeiterklasse verwendet. Allerdings wurde er mit verschiedenen Bedeutungen belegt. </p>
<h2>Ursprünge</h2>
<p>Der Kommunismus ist nicht neu. Bereits im Judentum gab es den Urkommunismus. Er stand als Begriff für eine Gütergemeinschaft und trug zudem den Beinamen Liebeskommunismus. Bis in die Gegenwart gab es die verschiedensten Formen des Kommunismus. Einige Gesellschaftsformen versuchten sich an dessen Umsetzung und scheiterten doch meist. So sind der Marxismus, der Leninismus, der Maoismus und der Titoismus Arten des Kommunismus. In der Regel wurde die Art des Kommunismus nach demjenigen benannt, der den Kommunismus als Gesellschaftsform durchsetzen wollte. Der Maoismus ist eine Art des Kommunismus in der Neuzeit. Er wird seit 1949 in der Volksrepublik China ausgeübt. Die Anhänger des Maoismus leben nach der Mao-Bibel, auch unter dem Namen das Rote Buch bekannt. Der Verfasser dieser Schriftensammlung ist Mao Zedong. Die Mao-Bibel ist nicht das einzige Buch, welches der Revolutionär verfasste, aber sein bekanntestes. Es ist auf der ganzen Welt erhältlich und wurde in viele Sprachen übersetzt. </p>
<h2>Maoismus</h2>
<p>Dem Maoismus liegen die Schriften von Marx, Engels, Lenin und Stalin zugrunde. Interessant dabei ist, dass Mao Zedong eher nach praktischen Werten strebte als nach der Umsetzung der Theorie. Er setzte im Prinzip nur den Inhalt seiner Lehren um, der in der Praxis möglich war. Allerdings versuchte er dabei nicht, die Theorie anzuwenden, denn die Praxis stand für ihn als ehemaliger Guerilla-Kämpfer immer an erster Stelle. Das erklärte Ziel des Maoismus ist der industrielle Fortschritt. Heute kann man davon ausgehen, dass durch das Erreichen des Zieles in China der Kapitalismus Einzug gehalten hat. Wie wir uns erinnern können, gehören Kommunismus und Kapitalismus eng zusammen. Allerdings wurde es bei Marx und Engels genau entgegengesetzt interpretiert: Der Kommunismus entsteht bei ihnen aus dem Kapitalismus und nicht wie im Maoismus der Kapitalismus aus dem Kommunismus. Das vorgenannte Beispiel soll lediglich demonstrieren, wie unterschiedlich der Kommunismus ausgelegt werden kann. Der Grundgedanke des Kommunismus ist, dass privates Eigentum in Eigentum der Gemeinschaft umgewandelt wird und in dieser Gemeinschaft alle Menschen gleichberechtigt sind. Gerade in diesem Zusammenhang trifft man in der Geschichte der Menschheit oft auf Ansätze des Kommunismus. </p>
<p>Foto: York &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Wie erkennt man eine Militärherrschaft?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 10:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regierungsformen]]></category>
		<category><![CDATA[Militärherrschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Militär gehört heute im Grunde genommen zu jedem Staat dazu. Auch Deutschland besitzt eine Vielzahl von Militäreinheiten, doch diese üben keine Herrschaft aus. Aber was ist in den Staaten, in denen eine Militärherrschaft gegeben ist? Unter welchen Aspekten wird dort regiert und wie erkennt man eine Militärherrschaft? Die Militärherrschaft ist heute nur noch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/03/soldaten-300x199.jpg" alt="" title="Foto: Alexey Klementiev - Fotolia.com" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-17" /><strong>Das Militär gehört heute im Grunde genommen zu jedem Staat dazu. Auch Deutschland besitzt eine Vielzahl von Militäreinheiten, doch diese üben keine Herrschaft aus. Aber was ist in den Staaten, in denen eine Militärherrschaft gegeben ist? Unter welchen Aspekten wird dort regiert und wie erkennt man eine Militärherrschaft?  Die Militärherrschaft ist heute nur noch in wenigen Ländern der Erde zu beobachten. In einer solchen wird die Herrschaft direkt vom Militär ausgeübt. Eine andere Bezeichnung ist Stratokratie. Auf die Militärherrschaft trifft man vereinzelt in Afrika und Asien. Eine wirkliche Militärherrschaft ist in der heutigen Zeit äußerst selten. Bei politischen Unruhen und Absetzung der ehemaligen Regierung wird oft eine vorübergehende Militärherrschaft eingeführt, um die Ruhe im betroffenen Land zu bewahren. </strong><span id="more-16"></span></p>
<h2>Beschützende Form</h2>
<p>In der Regel greift die Militärherrschaft auf eine bürgerliche Regierung zurück. Diese zivile Regierung ist allerdings nur mit eingeschränkten Machtbefugnissen ausgestattet. Der Machtinhaber ist nach wie vor das Militär. Zivile Regierungen unterliegen in einer Militärherrschaft der totalen Kontrolle des Militärs.  Die Militärherrschaft wird in drei Stufen eingeteilt. Von der mäßigenden, beschwichtigenden Form spricht man, dürfen Zivilisten weiterhin politische Ämter innehaben. In die Wirtschaft wird nicht eingegriffen. Das Militär hat in der Politik ein Vetorecht. Zivile Amtsinhaber sind zumeist der Militärherrschaft wohlgesinnt. Angehörige des Militärs werden politisch nicht aktiv. Bei der beschützenden Form liegt die Zielsetzung der Militärherrschaft hauptsächlich in der Kontrolle der Regierung. Damit soll die Stabilität des Staates wieder hergestellt werden. Wirtschaftlich kommt es bei der beschützenden Form der Militärherrschaft oft zu Neuerungen und Veränderungen, auf die Medien und öffentliche Organisationen wird kein Einfluss genommen. </p>
<h2>Herrschende Form</h2>
<p>Die dritte Form ist die beherrschende Form. Das ist die Art der Militärherrschaft, die den größten Einfluss nimmt. Die Herrschaft wird durch ein Militärregime ausgeübt, welches auf alle Belange Zugriff hat. Das öffentliche Leben wird total kontrolliert, die Gesellschaft des Landes wird grundlegend verändert. Dabei werden auch Verstöße gegen die Grundrechte in Kauf genommen. Die Bürokratie wird vom Militärregime nach dessen Vorstellung eingeführt, die Medien unterliegen der Abhängigkeit vom Regime. Unabhängigkeit in allen Varianten ist bei der beherrschenden Form grundsätzlich verboten. In der Gegenwart gibt es eine Handvoll Staaten, in denen die Militärherrschaft die Regierungsform ist. Im Sudan gibt es seit 1989 die Militärherrschaft unter Umar Hasan Ahmad al-Baschir. Das ehemalige Birma, heute Myanmar, wird seit 1962 vom Militär regiert. Auch in Pakistan findet man eine Militärherrschaft. </p>
<h2>Nachkriegszeit</h2>
<p>In der Nachkriegszeit wurde Deutschland für einen bestimmten Zeitraum unter eine Militärherrschaft gestellt. Die Siegermächte stellten jeweils einen Militärgouverneur für ihre Besatzungszone. Die Militärherrschaft in Deutschland dauerte bis zum 21. September 1949. Dann wurde die westalliierte Militärregierung aufgelöst. Während der Militärherrschaft wurden bei der Gipfelkonferenz in Potsdam gemeinsame Richtlinien für die Politik geschaffen. Die Schwerpunkte lagen auf der Errichtung einer neuen politischen Ordnung in Deutschland, auf der Abrüstung und der Entnazifizierung.  Ferner stand die Türkei bis 1989 unter einer Militärherrschaft. Diese ging auf Kemal Atatürk zurück. Er nahm eine radikale Umgestaltung der Türkei bei seiner Machtergreifung vor. Das Militär ist in der Türkei auch heute noch sehr dominant und hat auf die Politik des Landes großen Einfluss. Seit Einführung der EU-Reformen jedoch wird die Dominanz des Militärs mehr und mehr zurückgeschraubt. </p>
<p>Foto: Alexey Klementiev &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Was ist eine Theokratie?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Theokratie leitet sich aus den griechischen Worten Theos für Gott und kratia für Herrschaft ab. Übersetzt heißt Theokratie also die Herrschaft Gottes. Die Theokratie ist eine Herrschaftsform, der die Staatsgewalt religiösen Ursprungs ist. Das Oberhaupt ist von Gott berufen. Es kann sich daher um einen Priester, einen von Gott begnadeten König oder einem von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/02/kirche_s-e1333103250370-300x136.jpg" alt="Aachener Dom" title="Aachener Dom" width="300" height="136" class="alignleft size-medium wp-image-105" /><strong>Die Theokratie leitet sich aus den griechischen Worten Theos für Gott und kratia für Herrschaft ab. Übersetzt heißt Theokratie also die Herrschaft Gottes. Die Theokratie ist eine Herrschaftsform, der die Staatsgewalt religiösen Ursprungs ist. Das Oberhaupt ist von Gott berufen. Es kann sich daher um einen Priester, einen von Gott begnadeten König oder einem von Gott berufenen Propheten handeln. Ferner kann es sich um eine sakrale Institution handeln, die in der Theokratie die Macht ausübt.</strong><span id="more-12"></span></p>
<h2>Gottesherrschaft</h2>
<p>Da der Glauben und Gott in der Geschichte der Menschheit eine sehr große Rolle spielen, gibt es eine Reihe von Theokratien in der Vergangenheit. Das Alten Ägypten und das Antike Griechenland sind typische Vertreter einer historischen Theokratie. In der Gegenwart findet man die Theokratie im Vatikanstaat. Die Zwölf Stämme Israels traten mehr als 200 Jahre lang als Theokratie auf. Sie bezeichneten sich selbst als von Gott gelenkt und traten als einheitliche Größe in Kriegen auf. Sie sind die bekanntesten Vertreter der Theokratie in der vorstaatlichen Zeit. Bei den Zwölf Stämmen Israels mangelte es völlig an Organen der Verwaltung, eine einheitliche Organisation des Lebens bestand nicht. Vielmehr war jeder Bürger aufgefordert, für sich selbst zu sorgen. Angriffe von anderen Stämmen wurde als Maßnahme von Gott angesehen.</p>
<h2>Römisches Kaiserreich</h2>
<p>An die Theokratie angelehnt war auch das Römische Kaiserreich. Die römischen Kaiser ließen sich als Götter verehren. Der göttliche Kaiserkult endete mit dem Machtantritt des Kaisers Konstantin I. Er war der erste christliche Kaiser der Geschichte und stattete die Kirche mit politischen Privilegien aus. Dadurch wurde die Ausbreitung des Christentums möglich. Die Theokratie ist uns bis in die heutige Zeit erhalten geblieben, wenn gleich auch nicht mehr mit einem solchen Einfluss, wie es zu den Lebzeiten der Kaiser der Fall war. Der Iran bezeichnet sich selbst als Gottesstaat. Er wurde 1979 gegründet. Der Iran erhebt zwar den Anspruch einer Theokratie, dennoch sind Elemente einer Demokratie zu finden. Der Vatikanstaat ist aufgrund seiner Merkmale eine Theokratie. Hier wird die Herrschaft durch den Pabst ausgeübt. Außerdem ist der Vatikanstaat die letzte absolute Monarchie in Europa. Dieser Staat wurde 1929 gegründet. In Anlehnung an die modernen Rechtsstaaten gibt es im Vatikanstaat ebenfalls ein Grundgesetz. Der Vatikanstaat selbst bezeichnet sich nicht als Theokratie. Er sieht die Herrschaft des Papstes allein darin begründet, dass dieser sich für die Freiheit der Kirche einsetze und für diese Aufgabe eine Basis benötige. </p>
<h2>Erstebenswert?</h2>
<p>Viele Glaubensgemeinschaften sehen die Theokratie als erstrebenswerte Herrschaftsform und erwarten diese sogar in der Zukunft. Die Christen etwa sehen ab dem Tag des Jüngsten Gerichtes Jesus Christus als einen König Gottes herrschen. Für die Zeugen Jehovas ist auf der gereinigten Erde eine Theokratie zu erwarten. Der Theokratismus ist eine politische Religion. Für die Theokraten soll Gottes Reich auf Erden errichtet werden und sie wollen aktiv daran mitwirken. Die westlichen Staaten trennen dagegen Politik und Religion sehr streng. Eine Theokratie ist deshalb mehr als unwahrscheinlich. Das war allerdings in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Zudem sind kleine Gruppen zu beobachten, die sich der Theokratie verschrieben haben. Als Beispiel sei hier die Gemeinschaft der Quäker zu nennen, die eine sehr ausgeprägte Theokratie lebten. </p>
<p>Foto:  ErnstPieber &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Grundzüge der Aristokratie</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 15:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aristokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Grundzüge der Aristokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aristokratie bezeichnet die Herrschaft einiger Weniger, die nach bestimmten Kriterien ausgewählt wurden. In der Vergangenheit war das Hauptkriterium natürlich die Zugehörigkeit zum Adelsgeschlecht, aber es gab auch einige andere Voraussetzungen, die einem zum Aristokraten prädestinierten. Lehren des Aristoteles Die Aristokratie geht weitestgehend auf die Lehren des Aristoteles zurück. Die Aristokratie sieht vor, dass nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/01/aristokratie_s-e1333102386688-300x137.jpg" alt="Aristokratie" title="Aristokratie" width="300" height="137" class="alignleft size-medium wp-image-101" /><strong>Die Aristokratie bezeichnet die Herrschaft einiger Weniger, die nach bestimmten Kriterien ausgewählt wurden. In der Vergangenheit war das Hauptkriterium natürlich die Zugehörigkeit zum Adelsgeschlecht, aber es gab auch einige andere Voraussetzungen, die einem zum Aristokraten prädestinierten. </strong><span id="more-9"></span></p>
<h2>Lehren des Aristoteles</h2>
<p>Die Aristokratie geht weitestgehend auf die Lehren des Aristoteles zurück. Die Aristokratie sieht vor, dass nur die Besten die Herrschaft ausüben dürfen. Das hört sich auf einer Seite recht interessant an. Immerhin können uns die Besten ja dazu verhelfen, dass es uns gut geht, geschichtlich gesehen sind aber die Aristokraten nicht immer diejenigen, die etwas gut können. Aristoteles sah in der Aristokratie diejenigen als Herrscher, die sich durch Tugendhaftigkeit und Tüchtigkeit auszeichneten. Weiterhin kann Aristokratie nach Aristoteles aber auch bedeuten, dass einige wenige die Herrschaft an sich gerissen haben und nunmehr die Macht ausüben.<br />
Weitere Formen der Aristokratie sind die Ritter- bzw. Adelsaristokratie, die Städtearistokratie und die Priesteraristokratie. Wie man diesen Namen bereits entnehmen kann, sind hier Personen mit der Machtausübung betraut, die sich zum großen Teil durch ihre Verdienste einen hohen Rang erarbeiten konnten. Dass häufig ebenfalls Intrigen und Kämpfe für die Vormachtstellung verantwortlich waren, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<h2>Unterschiedliche Auslegung</h2>
<p>Die Auslegung der Aristokratie kann nicht festgeschrieben werden. Jeder Mensch verbindet damit etwas anderes. Das ließ sich in der Vergangenheit nur allzu oft beobachten. Die verschiedenen Völker legten die Aristokratie in unterschiedlichem Sinne aus. Wer bei den Griechen ein Aristokrat war, der hatte eine göttliche oder heroische Abstammung vorzuweisen. Im Römischen Reich dagegen war man ein Aristokrat aufgrund seines politischen Erfolges. Bei der Ritter- und Adelsaristokratie hatte man nur Zugang, war man ein Ritter oder Adliger. Erfolge spielten hier keine Rolle. Allein der Titel war ausschlaggebend dafür, dass man sich als Aristokrat bezeichnen konnte. Ebenso verhielt es sich bei der Bürger- und Priesteraristokratie. Wie man aus diesen Begriffen unschwer ableiten kann, war man ein Aristokrat, gehörte man diesem Personenkreis an. </p>
<h2>Definition</h2>
<p>Die Aristokratie beschäftigte viele Gelehrte in der Vergangenheit. Platon etwa definierte die Aristokratie dahingehend, dass diese Herrschaftsform das Gemeinwohl in den Vordergrund stellt und die Besten der Gesellschaft in diesem Sinne die Herrschaft zum Wohle der Bevölkerung ausüben. Aristoteles war ein Schüler Platons, der die Idee seines Lehrmeisters weiterentwickelte. Außerdem befasste sich der griechische Historiker Polybios mit der Aristokratie.<br />
Die Überleitung der Aristokratie in die Neuzeit gelingt recht leicht, denn im Grunde genommen unterscheidet sich die Demokratie kaum von der Aristokratie. Auch hier bestimmen einige Wenige über das Wohlergehen des Volkes. Hier muss man allerdings unterscheiden, ob es sich wirklich um eine Aristokratie handelt oder ob es eher eine Oligarchie ist. Fakt ist, dass die Aristokratie als Verfassungsbestandteil in vielen aktuellen Herrschaftsformen zu finden ist. Auf die Demokratie projiziert kann man die Aristokratie darin sehen, dass die vom Volk gewählten Vertreter Aristokraten sind. Sie wurden quasi durch die Wahl als die Besten des Volkes ausgezeichnet und haben das Vertrauen erlangt, sich um die Belange der Bevölkerung zu deren Gemeinwohl zu kümmern. Daher ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Aristokratie in unserer Gesellschaftsform nach wie vor präsent ist. Die Aristokratie ist zudem nicht nur in der Demokratie zu finden, sondern auch in vielen weiteren Herrschaftsformen. </p>
<p>Foto: Erica Guilane-Nachez &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Herrschaftsform Monarchie</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrscher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Herrschaftsform Monarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Monarchie]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Jahrtausende hinweg war die Monarchie die am häufigsten anzutreffende Herrschaftsform. In einigen Ländern der Erde findet man heute noch die Monarchie vor. Sie wird allerdings nicht mehr so intensiv betrieben, wie es früher der Fall war. Das Volk hat in vielen Dingen ein Mitbestimmungsrecht. Der Begriff Der Begriff Monarchie ist eine Zusammensetzung aus den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/01/frankreich_s.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.psinavigator.de/wp-content/uploads/2011/01/frankreich_s-e1333102048296-300x135.jpg" alt="Wien bei Nacht" title="Wien bei Nacht" width="300" height="135" class="alignleft size-medium wp-image-96" /></a><strong>Über Jahrtausende hinweg war die Monarchie die am häufigsten anzutreffende Herrschaftsform. In einigen Ländern der Erde findet man heute noch die Monarchie vor. Sie wird allerdings nicht mehr so intensiv betrieben, wie es früher der Fall war. Das Volk hat in vielen Dingen ein Mitbestimmungsrecht. </strong><span id="more-6"></span></p>
<h2>Der Begriff</h2>
<p>Der Begriff Monarchie ist eine Zusammensetzung aus den griechischen Worten monos für ein und archein für herrschen. Es ergibt sich dementsprechend der Begriff Alleinherrschaft. In einer Monarchie gibt es ein Staatsoberhaupt. Allerdings fallen die Machtbefugnisse desselben unterschiedlich aus. In der parlamentarischen Monarchie hat das Staatsoberhaupt fast keine Befugnisse, es dient lediglich der Repräsentation des Landes. In der konstitutionellen Monarchie setzt die Verfassung den Befugnissen des Staatsoberhauptes Grenzen und in der absoluten Monarchie übt das Staatsoberhaupt die alleinige Befehlsgewalt aus. Eine wesentliche Unterscheidung erfährt die Monarchie durch die Einteilung in Erb- und Wahlmonarchie. Beide Arten sind bereits sehr alt, aber es wird vermutet, dass die Wahlmonarchie deutlich älter als die Erbmonarchie ist. Der Grund liegt darin, dass die Gefahr von Bürgerkriegen bei der Erbmonarchie erheblich größer war als bei der Wahlmonarchie. Die Wahlmonarchie gibt es aktuell in Malaysia und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>
<h2>Kelten und Germanen</h2>
<p>Selbst die Germanen und Kelten lebten nach der Wahlmonarchie. Charakteristisch war hier, dass die Häuptlinge zwar aus einflussreichen Familien innerhalb des Stammes kamen, verstarb aber der amtierende Häuptling, gab es für die Nachkommen keine Garantie, dass sie automatisch diesen Titel erbten. Der neue Anführer wurde gewählt. Dafür waren von Stamm zu Stamm verschiedene Rituale bekannt. Erst die Christianisierung setzte der Wahlmonarchie ein Ende. Fortan herrschte die Zeit der Erbmonarchie. Während die Wahlmonarchie gewisse Grundzüge der Demokratie beinhaltete, waren diese bei der Erbmonarchie so gut wie gar nicht zu finden. Die Macht wurde durch einen zumeist Adligen ausgeübt. Verstarb dieser, wurde die Stelle durch einen Nachkommen aus dem gleichen Geschlecht besetzt. Auf Eignung und Können zur Führung eines Volkes wurde bei der Erbmonarchie keinen Wert gelegt.</p>
<h2>Verschiedene Formen</h2>
<p>Durch die Entstehung des modernen Staates in der Neuzeit bildeten sich in Europa drei Formen der Monarchie. Es sind die bereits oben genannten Formen – absolute, konstitutionelle und parlamentarische. Die Grundsätze der absoluten Monarchie fasste der Sonnenkönig Ludwig XIV. in einem Satz zusammen: Der Staat, das bin ich! Die absolute Monarchie ist in der Gegenwart kaum durchsetzbar. Irgendwann gipfelt sie entweder in eine Republik oder in eine Demokratie. Die absolute Monarchie wird derzeit unter anderem in Brunei, Swasiland, Saudi-Arabien und Vatikanstadt praktiziert. Die konstitutionelle Monarchie ist eine moderne Form der absoluten Monarchie. Sie zeigt gewisse Züge, dass die absolute Herrschaft eines Einzigen nicht unbedingt gleichbedeutend mit Unantastbarkeit sein muss. Das Deutsche Kaiserreich von 1871 bis 1918 war beispielsweise eine konstitutionelle Monarchie. Die konstitutionelle Monarchie ist in ihrer reinen Form heute kaum mehr zu finden. Die meisten Monarchien werden als parlamentarische Monarchie ausgeübt.  In Europa ist die parlamentarische Monarchie beispielsweise in Dänemark, Norwegen, Schweden und Spanien zu sehen. In der parlamentarischen Monarchie sind Regierung und Parlament für die Staatsgeschäfte zuständig. Der Monarch selbst hat auf diese keinen Einfluss. Es ist ihm weiterhin nicht möglich, die Regierung abzusetzen, wie es bei der konstitutionellen Monarchie der Fall ist.</p>
<p>Foto: Digitalpress &#8211; Fotolia</p>
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